Mitte 19. Jahrhundert, Höhe 2,40 Meter

Öfen dieser Größenordnung heizten große Räume in Klöstern, Herrenhäusern, Schlösser oder Burgen. Der Ofen zählte zu den teuersten Einrichtungsgegenständen, und an den Verzierungen wurde - ähnlich wie bei Möbeln - nicht gespart. Es wurde dabei auch auf griechische und römische Ornamente zurückgegriffen.

Akanthusblätter zieren die Krönung und dienen als Füße bei diesen deutschen Kunstgussöfen. Girlanden gliedern den Säulenaufsatz. Die großen Zylinder werden durch geschwungene Linien aufgelockert. Diese kreuzen sich und bilden Formen, die an die Spitzbögen gotischer Kirchenfenster erinnern. Die vier Seiten der Brennkammer

Am Anfang war das offene Feuer...  


Der Designer Jan Jaasmar ('S Gravenhage, NL) würdigte die besondere Bedeutung des Feuers für alles Leben auf unserer Erde.


Der Kaminofen Hestia zeigt dem Betrachter, wie die Göttin des Herdes das Feuer aus einer Feuerschale zur Erde bringt. Im oberen Zentrum des Jugenstilofens erscheint die Erde im Lichtstrahl der wärmenden Sonne. Die Energie des Feuers setzt alle Lebensvorgänge in Gang: Wind, Wolken, Wellen und Pflanzenwachstum.

Besondere Merkmale:

  • hohe Brennstoffersparnis (Wirkungsgrad)
  • kleinstmöglicher Brennraum
  • Rauchgasnutzung
  • hohes Ansprechverhalten (geringe Masse)
  • geringe Anschaffungskosten (zweckmäßige Konstruktion)

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